Asthma bronchiale

 

Asthma bronchiale äußert sich in wiederkehrenden Anfällen von Atemnot, Husten und Schleimbildung. Ursache ist eine chronische Entzündung der Atemwege (Bronchien). Die Entzündung macht deren Schleimhaut überempfindlich auf verschiedene Reize wie Atemwegsinfektionen, kalte oder trockene Luft, Staub, Rauch und starke Gerüche, aber auch körperliche Anstrengungen. Bei einem unbehandelten oder zu schwach behandelten Asthma bronchiale baut sich im Laufe der Jahre die Schleimhaut allmählich um. Sie vernarbt sozusagen und verengt die Bronchien dauerhaft. Die Beschwerden nehmen an Intensität und Häufigkeit zu und sind nur noch schwer zu behandeln.

 

Heilen kann man Asthma bronchiale nicht, aber es lässt sich sehr gut behandeln. Mit einer rechtzeitig eingeleiteten Therapie können die meisten Asthma-Patienten sehr gut leben.

Therapie:

  • Bronchialerweiterung zur Linderung akuter Atemnot
  • Entzündungshemmung zur Minderung der Stärke und Häufigkeit der Anfälle und zur Verlangsamung des Fortschreitens der Krankheit
  • Rauchen aufgeben, den Zigarettenrauch verstärkt die Entzündung der Bronchien
  • Hyposensibilisierung bei allergischem Asthma bronchiale

 

DMP Asthma bronchiale: Das DMP (Disease Management Program) Asthma bronchiale ist ein strukturiertes Behandlungsprogramm zum besseren Umgang mit der Krankheit, gefördert durch die Krankenkassen. Der Patient stellt sich in regelmäßigen Abständen in der Praxis vor, wird über seine Krankheit befragt, das Asthma-Tagebuch wird eingesehen, es werden einige Untersuchungen durchgeführt und die Therapie überprüft.  Es hat sich gezeigt, dass teilnehmende Patienten gesünder sind als solche, die nicht teilnehmen.