Erkältungskrankheiten

 

Erkältungskrankheiten sind Entzündungen der Nasen- und Rachenschleimhaut durch Viren. Die Nase läuft, der Rachen tut weh und bildet vermehrt Schleim, dazu kommen oft Kopfschmerzen, Schwitzen,  erhöhte Temperatur und Husten.

 

Erkältungskrankheiten heilen in der Regel nach wenigen Tagen bis zwei Wochen durch die Wirkung unseres körpereigenen Immunsystems wieder ab. Sie können sich aber auch durch Übrgreifen auf die Nasennebenhöhlen, die Bronchien, oder durch zusätzliche Infektionen durch Bakterien verschlimmern.

 

Therapie:

  • Körperliche Schonung
  • Bei Schwitzen oder Fieber verliert der Körper Flüssigkeit. Trinken Sie mehr, und zwar so viel, dass die Farbe des Urins wie gewohnt hell ist und nicht dunkel und konzentriert riechend.
  • Bei Kopfscherzen oder Fieber helfen Paracetamol oder Aspirin. Kinder dürfen nur Paracetamil, aber bei Erkältung kein Aspirin nehmen, da es bei Kindern selten zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen kann.
  • Gegen zähen Schleim helfen Schleimlöser wie ACC oder Ambroxol. Beide lösen aber nur den Schleim der da ist. Ohne Schleimbildung sind diese Medikamente nicht sinnvoll.
  • Bei Husten helfen frei verkäufliche Hustenstiller. Wenn diese nicht helfen, kann der Arzt ein besser wirksames kodeinhaltiges Medikament verordnen.
  • Antibiotika helfen bei Erkältungen nicht, da die Erreger Viren sind. Sie helfen nur, wenn Bakterien die Erkältung zusätzlich verschlimmern. Viren und Bakterien unterscheiden sich sehr voneinander. Bakterien sind Einzeller können mit Antibiotika behandelt werden, Viren sind reine Erbinformation und dringen in die Zellen des befallenen Organismus ein. Gegen die meisten Viren gibt es keine Medikamente.

Vorbeugen: Nicht anhusten oder anatmen lassen. Hände waschen.