Hoher Blutdruck

 

 

Beim Bluthochdruck (bzw. bei der arteriellen Hypertonie) wird das Blut mit einem zu hohen Druck durch die Arterien gepumpt, die Arterien stehen also dauerhaft unter einer höheren Druckbelastung. Je höher der Blutdruck ist, desto höher ist das Risiko einer Gefäßverkalkung bzw. Atherosklerose. Es entstehen Schäden an lebenswichtigen Organen wie Herz, Gehirn, Nieren und Augen.

 

Der hohe Blutdruck ist häufig. Die Hälfte aller Menschen über 55 Jahren leidet an hohem Blutdruck. Beschwerden macht er in den meisten Fällen nicht, er fällt den Betroffenen also nicht auf. Man muss ihn messen, um ihn zu erkennen.

 

Das Risiko eines hohen Blutdrucks steigt mit zunehmendem Lebensalter an. Zusätzliche Risikofaktoren sind Übergewicht und Bewegungsmangel. Es gibt auch einige seltenere Erkrankungen, die mit erhöhtem Blutdruck einhergehen.

 

Der Blutdruck wird mit einer Blutdruckmanschette gemessen. Es gibt einen oberen, systolischen Blutdruck (während das Herz gerade schlägt) und einen unteren, diastolischen Blutdruck (während das Herz gerade nicht schlägt). Die Maßeinheit ist mmHg. Man schreibt also z.B. 140/90 mmHg. Es interessiert der Ruheblutdruck, man sollte sich vor dem Messen am besten 5 Minuten entspannt hinsetzen.

 

 

Bewertung des Blutdrucks:

 

Optimal

<120 / <80 mmHg

Normal

120-129 / 80-84 mmHg

Hochnormal

130-139 / 85-89 mmHg

Hypertonie Grad 1

140-159 / 90-99 mmHg

Hypertonie Grad 2

160-179 / 100-109 mmHg

Hypertonie Grad 3

>=180 / >=110 mmHg