Messungen mit dem Peak-Flow-Meter

 

Der Peak-Flow-Meter ist ein Frühwarn-System bei Asthma und COPD zur Erkennung eines drohenden Anfalls oder einer drohenden Verschlimmerung. Er misst den maximalen Atemfluss bei der Ausatmung und dieser ist schon einige Tage vor man dem Anfall vermindert. 

 

Normalerweise bewegt sich der maximale Atemfluss zwischen 80% und 100% des persönlichen Bestwertes. Droht ein Anfall, sinken die Werte allmählich unter 80% ab.

 

Das Peak-Flow-Meter besteht aus einer offenen Röhre mit einer beweglichen Membran und einer Markierung an der man sieht wo die Membran steht. Man atmet zunächst tief ein, umschließt das Mundstück des Peak-Flow-Meters gut mit den Lippen und atmet dann so schnell und stark aus wie man kann. Dann liest man ab, wie weit sich die Membran bewegt hat. Man hat drei Versuche, der beste Wert zählt. Dieser wird auf einem speziellen Dokumentationsbogen notiert.

 

Beurteilung der Messwerte:

  • 80-100% des persönlichen Bestwertes: Die Therapie ist optimal und kann beibehalten werden.
  • 50-80% des persönlichen Bestwertes: Die Therapie muss wie mit dem Arzt zuvor abgesprochen intensiviert werden.
  • Unter 50% des persönlichen Bestwertes: Notwendig ist eine sofortige Kontaktaufnahme mit dem behandelnden Arzt oder dem Notarzt.