Schmerz

 

Schmerzen sind notwendig. Sie schützen den Körper vor Schädigung. Wird die Ursache des Schmerzes beseitigt, verschwindet auch der Schmerz. Wenn die Ursache aber länger besteht oder nicht beseitigt werden kann, können sich reaktiv bestimmte Körperfunktionen verändern und den Schmerz stabilisieren. Der Schmerz wird chronisch und zu einem eigenständigen Problem.

 

Chronischer Schmerz: Es gibt verschiedene Arten von chronischem Schmerz. Man unterscheidet u.a. den Rezeptorschmerz (Rezeptor = Zelle, die einen Reiz aufnimmt), den Nervenschmerz (der Schmerz entsteht nicht am Ort wo er gefühlt wird, sondern im Nerven, der die Wahrnehmung zum Gehirn leitet) und den gemischten Schmerz.

 

Man kann den Schmerz auch nach seiner Ursache unterscheiden: Rückenschmerzen,  Kopfschmerzen, Migräne, Arthroseschmerzen, Schmerzen durch Überbeanspruchung von Sehnen und Gelenkkapseln, Schmerzen durch Gelenksblockaden, Schmerzen durch Gelenksentzündungen, Nervenschmerzen, Schmerzen bei Entzündung des Magen oder des Darms, kolikartige Schmerzen bei Gallen- oder Nierensteinen, Schmerzen bei verengten Herzkranzgefäßen, Schmerzen bei Durchblutungsstörungen der Beine, Tumorschmerzen, um die häufigsten zu nennen.

 

Jeder Schmerz hat seine spezielle Charakteristik. Zur Unterscheidung hilft eine genaue Beschreibung durch den Betroffenen. Anschließend erfolgt eine gründliche körperliche Untersuchung durch den Arzt. Röntgen-, Ultraschall- und Laboruntersuchungen dienen im Anschluss lediglich der Absicherung der zuvor gestellten Verdachtsdiagnose.

 

Da speziell die genaue Beschreibung der Schmerzen durch den Betroffenen sehr zeitaufwändig ist, wurden als Hilfsmittel standadisierte Schmerzfragebögen entwickelt, siehe die Linkliste rechts.