Hygiene im Umgang mit Haustieren

 

Tiere und auch Ihre Haustiere können Krankheiten übertragen. Auch wenn sie selbst nicht krank sind, können sie über viele Jahre Träger von Erregern sein, die für den Menschen gefährlich sein können.

 

Beachten Sie deshalb folgende Regeln:

  • Waschen Sie sich nach dem Berühren Ihrer Haustiere die Hände.
  • Lassen sie sich nicht von Tiere im Gesicht ablecken.
  • Beseitigen Sie die Ausscheidungen Ihrer Tiere - auch bei Spaziergängen.
  • Waschen Sie sich die Hände nach dem Säubern von Tierkäfigen und Tiertoiletten.
  • Lassen Sie Ihre Tiere impfen.
  • Atmen Sie keinen Staub ein, wenn Sie Mäuse- oder Rattenkot beseitigen oder wenn Sie Räume säubern, die von Mäusen oder Ratten besiedelt waren, vgl. Hantavirus-Merkblatt rechte Spalte.

 

Einige von Tieren übertragene Krankheiten:

  • Hantaviren werden aus den Ausscheidungen befallener Mäuse und Ratten als Staub hochgewirbelt und eingeatmet.
  • Hundebandwurm (zystische Echinokokkose), verbreitet in Schafzuchtgebieten weltweit, in Deutschland bei aus solchen Gebieten importierten Hunden.
  • Kuhpocken wurden früher bei Kühen gefunden, in letzter Zeit aber auch gelegentlich bei Katzen, Ratten und exotischen Zootieren.
  • Salmonellen werden überwiegend durch verseuchte Nahrungsmittel übertragen, gelegentlich aber auch durch befallene Haustiere (Reptilien, seltener Katzen oder Hunde).
  • Spulwurm (Toxokara) verbreitet bei Hunden und gelegentlich Katzen im Kot, aber auch im Fell.
  • Toxoplasmose wird durch Katzenkot übertragen.