Menière Krankheit

 

Beschwerden bei der Menière Krankheit sind Schwerhörigkeit, Ohrgeräusch und Drehschwindel. Die genannten Symptome können - aber müssen nicht gleichzeitig auftreten, zum Teil treten Schwerhörigkeit und Ohrgeräusch zuerst auf, zum Teil der Drehschwindel. Ursächlich liegt der Erkrankung eine relative Überproduktion von Innenohr-Flüssigkeit zugrunde.

Schwindel: Der Schwindel wird als Drehschwindel erlebt, d.h. als Scheindrehung der Umwelt oder der eigenen Person in eine bestimmte Richtung. Meist beginnt der Schwindel plötzlich und sehr heftig und dauert Minuten, Stunden, bis zu zwei Tagen und ist begleitet von starken vegetativen Begleitsymptomen wie Aufstoßen, Speichelfluß, Schwitzen, Erbrechen.

Die Hörminderung kann dem eigentlichen M. Menière um Jahre vorausgehen. Sie betrifft anfangs mehr die tiefen und mittleren Töne. Oft werden Töne und Geräusche auch verzerrt wahrgenommen.

Die Ohrgeräusche sind meist anhaltend und lästig. Ein Druckgefühl im Ohr kann vorhanden sein und geht dann in vielen Fällen dem Anfall voraus.

 

Diagnose: Wir stellen die Verdachtsdiagnose, gesichert wird die Diagnose durch den HNO-Arzt.

 

Therapie: Im akuten Anfall werden Medikamente gegen den Schwindel und durchblutungsfördernde Substanzen verabreicht, bei nicht ausreichender Wirkung gemeinsam mit Kortison. Es gibt auch Medikamente zur Minderung der Schwere und Häufigkeit der Anfälle (Betahistin). Eingeleitet wird die Therapie durch den HNO-Arzt.