Pollenallergie

 

Eine Pollenallergie bzw. ein Heuschnupfen äußert sich als Augentränen, Augenjucken, Niesreiz, Fließschnupfen, verstopfte Nase. Wenn die Allergie sich nicht auf die Schleimhäute von Augen und oberen Atemwege beschränkt, sondern auf die unteren Atemwege übergreift (Etagenwechsel), kann sich ein allergiesches Asthmma bronchiale entwickeln. Husten und Atemnot können ein Zeichen dafür sein.

 

Therapie:

  • Allergenkarenz: Man meidet die Orte oder Situationen, in denen man den allergieauslösenden Substanzen ausgesetzt ist.
  • Antihistaminika: Antihistaminika sind Medikamente, die die allergische Reaktion des Körpers vermindern. Man kann sie lokal an Augen und Nasenschleimhaut als Tropfen oder Spray anwenden, oder sie als Medikamente einnehmen.
  • Kortison-Nasenspray: Wenn Antihistaminika nicht helfen, kann lokal angewendetes Kortison die allergische Reaktion vermindern. Das so verwendete Kortison gelangt nur in geringen Spuren in die Blutbahn und hat deshalb keine Nebenwirkungen auf den Körper.
  • Hyposensibilisierung (Desensibilisierung, Allergieimpfung, spezifische Immuntherapie): Außerhalb der Pollensaison werden die Allergene die Symptome verursachen in kleinsten Mengen und dann in allmählich gesteigerten Konzentrationen unter die Haut gespritzt, damit sich der Körper daran gewöhnen kann.