Quarkwickel

 

Quarkwickel eignen sich nach Absprache mit dem Arzt zur Behandlung z.B. von Gelenkentzündungen, Sehnenreizungen und Venenentzündungen, sofern diese mit einer Überwärmung einhergehen.


Wirkungsweise:
Der Quarkwickel ist feucht, die Feuchtigkeit verdunstet und dadurch entsteht Verdunstungskälte. Diese wirkt milde kühlend und damit schmerzlindernd und abschwellend.


Zubereitung des Quarkwickels: Man verwendet preiswerten Speise-Magerquark. Der Quark wird etwa fingerdick in der Mitte einer Stoffunterlage (z.B. dünnes Leinen, Geschirrtuch, etc.) aufgetragen. Die vier Seiten des Tuches werden anschließend eingeschlagen. Dieser Wickel wird abschließend mit Hilfe eines weiteren Stofftuches an der betreffenden Körperstelle fixiert. Ein weiteres Einpacken z.B. durch Kleidung oder eine Bettdecke ist nicht sinnvoll, denn dann kann die Feuchtigkeit nicht verdunsten, es entsteht keine Verdunstungskälte.

Einwirkungsdauer des Quarkwickels: Der Quarkwickel wird entfernt, sobald er sich nicht mehr kalt oder bereits unangenehm anfühlt bzw. sobald der Topfen eingetrocknet ist.